Das Projekt

Das Projekt Schlaue Dörfer soll eine innovative Entwicklungs- und Kooperationsplattform werden, die als konkrete Arbeitsbasis für sogenannte Dorfentwickler dient, um die Themen Gesundheit und Demografie in Kommunen als Zukunftsfaktoren zu etablieren. Die Plattform Schlaue Dörfer soll dabei als „Dachmarke für salutogenetische Dorf- und Quartiersentwicklung“ etabliert werden und Dorfentwickler befähigen sowie operativ unterstützen, im Setting ihrer Kommune innovative Präventions- und Versorgungsstrukturen zu ermöglichen bzw. aufzubauen. Im Sinne einer Ermöglichungsdidaktik werden die einzelnen Strukturelemente der Schlauen Dörfer für die einzelnen Akteure zum einen Hilfe zur Selbsthilfe bieten („Man kann den Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.“ Galileo Galilei). Zum anderen wird eine kooperative Wissens- und Teamstruktur gefördert und etabliert, die methodisch einfach im Sinne einer partizipativen Mitmachkultur organisiert ist. Im Ergebnis sollen insgesamt 10 Schlaue Dörfer in einer ersten Projektphase von 2 Jahren aufgebaut werden, deren wissenschaftliche Begleitung sowie intensive Dokumentation die Basis eines roll-out’s des Projektes in beiden Bundesländern werden soll. Mit dem Förderer IKK Südwest liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Gesundheit mit dem klaren Focus auf der Prävention, allerdings mit erkennbarer Anbindung an die zukünftig immer wichtiger werdende Säule der medizinischen Versorgung auf dem Land.

Projektziele:

  1. Gute Beispiele und engagierte Menschen miteinander vernetzen
    Umsetzung des „Schlaue Dörfer“-Portals als Kommunikationsdrehscheibe.
  2. Neugierde für Neues und Veränderung wecken
    Implementierung einer intelligenten Informations- und Wissensplattform.
  3. Treffpunkte für Gesundheit schaffen
    Initiierung von Gesundheitsstützpunkten und Organisation schlauer Gesundheitsprojekte.
  4. Prozesse des Ermöglichens etablieren
    Schaffung von nachhaltigen Organisationsstrukturen und Prozessen der Umsetzung.
  5. Musterdörfer und weitere schlaue Kommunen aufbauen
    Unterstützung von jeweils 5 Musterdörfern pro Bundesland und modellhafter Transfer auf andere interessierte Kommunen.
  6. Evaluation und QM
    Einführung einer Qualitätssicherungsstruktur.

Bernd Gard

PRÄVENTOLOGE UND GEIMEINWOHLENTWICKLER

MICHAEL HARTENBACH

Vorstand SD Schlaue Dörfer eG

Dr. Ellis Huber

Vorstand Bundesverband der Präventologen

Kevin Kohler

Softwareentwickler SD Schlaue Dörfer eG

Uto Scheidt

Projektleiter SchlaueDörfer

Team IKK Südwest

Wilfried Both

Referatsleiter Gesundheitsförderung

Axel Clever

Projektleiter Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz

Sebastian Schu

Fachkoordinator Gesundheitsförderung

Dirk Thies

Projektleiter Gesundheitsförderung Saarland

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